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„Können den Kindern nicht mehr gerecht werden“

Zu einem ganz besonderen Treffen zwischen Lehrkräften, Kindertagesstätten-Leitung und Elternvertretern auf der einen Seite und den Landestagsabgeordneten Bernd Wölbern (SPD) und Marco Mohrmann (CDU) auf der anderen Seite kam es in der vergangenen Woche.  „Es geht um vielschichtige Probleme und Sorgen im Hinblick auf eine kindgerechte Bildung und Betreuung“, fasste Angela Zottmann, Lehrerin der Grundschule Sittensen und Moderatorin des Nachmittages den Grund für die Zusammenkunft zusammen. „Unsere Unzufriedenheit wird immer größer und das hängt weder mit der Pandemie noch mit dem aktuellen Kriegsgeschehen zusammen, wenngleich uns beides emotional stark betrifft“, betonte sie und machte deutlich, dass es in dieser Runde nicht so sehr um einen Dialog ginge, sondern darum, dass man ihnen, den Pädagogen und Pädagoginnen, zuhöre. Ein Team der Grundschule Sittensen hatte dieses Treffen mit viel Engagement vorbereitet.

13 Vertreterinnen hatten entsprechend ihrer Funktion und ihres Aufgabenbereichs gut durchdachte und mutige Reden vorbereitet, die die Politiker sowie Ralf Blanken, Fachbereichsleiter für Kindertagesstätten und Schulen der Samtgemeinde Sittensen, nicht selten zustimmend und nachdenklich nicken ließen.

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57 Kinder starten beim Zehntel-Marathon und laufen ins Ziel

Mehr und mehr lassen wir Corona hinter uns und außerschulische Aktivitäten sind zunehmend möglich. Ein besonderes Highlight war und ist jedes Jahr das Zehntel in Hamburg. Und endlich konnten wir in diesem Jahr mit unseren 3. und 4. Klassen wieder teilnehmen. 60 angemeldete Kinder trainierten für den Teilmarathon in der schönen Hansestadt. Woche für Woche trafen sich die jungen Läufer mit engagierten Eltern am Mühlenteich zum Training.

Die Mühe hat sich gelohnt. 57 Kinder liefen am vergangenen Samstag erschöpft aber strahlend bei bestem Laufwetter durchs Ziel. 6 Lehrkräfte und auch Eltern begleiteten die Jungen und Mädchen auf der Busreise bis hin zum Startpunkt.

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Schreibtipps und Detektivarbeit mit ???-Kids-Autor Ulf Blanck

Dass Kirschkuchen die Leibspeise von Justus Jonas ist, der Kommissar in Rocky Beach „Reynolds“ heißt und das Geheimversteck der Detektive „Kaffeekanne“ genannt wird – für eingefleischte Fans ist das nur Basiswissen. Aufmerksam und neugierig verfolgten die 3. und 4. Klassen der Grundschule Sittensen in der vergangenen Woche die Lesung von Kinderbuchautor Ulf Blanck. Bereits zum zweiten Mal durfte die Schule den gebürtigen Hamburger begrüßen. Und nachdem alle Schüler und Schülerinnen in Zeiten von Corona viele Entbehrungen hinnehmen mussten und auch besondere Schulveranstaltungen kaum möglich waren, freuten sich alle ganz besonders auf einen spannenden Vormittag rund um die Geschichten von Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews. 

Blanck hatte den Band „Schrottplatz in Gefahr“ ausgewählt und seine Lesung mit spannenden Tipps rund um die Detektivarbeit gespickt, so dass zu keiner Zeit Langeweile aufkam. Die drei Detektive stecken inmitten der Vorbereitungen für ein Jubiläumsfest des Schrottplatzes. Dieser ist nicht nur das Zuhause von Justus, seinem Onkel Titus und seiner Tante Mathilda, sondern auch der Ort, an dem ihre Detektivzentrale ihren Sitz hat. Nachdem es dort aus mysteriösen Gründen zu einem Brand kam, erteilt die Feuerwehr strenge Auflagen, damit der Schrottplatz seine Tore wieder öffnen darf. Schnell finden die Jungen heraus, dass es um Brandstiftung geht. Und so gehen die Schüler und Schülerinnen mit den drei ??? auf Spurensuche. Eindrucksvoll zeigt Blanck den Kindern, wie man mit Graphitpulver Fingerabdrücke sichtbar und haltbar machen kann und auch Zahlenschlösser werden durch gute Kombinationsarbeit gemeinsam geknackt. Schon ist das staunende Publikum inmitten eines Falls, der im weiteren Verlauf in eine Geisterstadt sowie in geheimnisvolle Goldmienen führt.  Ulf Blanck erzählt von seiner Arbeit als Autor, berichtet über die Zusammenarbeit mit Lektoren und Verlag und gibt den Kindern Schreibtipps. „Am Anfang steht immer der Fall selbst, welches Verbrechen soll erzählt werden?“, so Blanck. „Ich mache mir immer zahlreiche Stichpunkte und Zeichnungen und so entsteht dann der so genannte Plot. Aktuell arbeite er am 100. Band. „Dieser Jubiläumsband soll etwas ganz besonderes werden“, verspricht der Autor, der mit seiner Familie in Buchholz lebt. „Am Anfang brauche ich ganz viel Ruhe zum Überlegen und Schreiben“, erklärt Blanck. Wenn er erstmal in der Geschichte sei, könne er sogar in der U-Bahn schreiben. Inspiration bekomme er durch Reisen, Ausflüge und besondere Erlebnisse. Seine Leidenschaft zum Schnorcheln hat ihn zu seiner eigenen Buchreihe „Rick Nautilus“ inspiriert. Auch hier stehen drei Kinderfiguren im Mittelpunkt, die nach dem Vorbild von Jules Verne mit ihrem phantastischen U-Boot spannende Abenteuer in den Weltmeeren erleben. Im vorgestellten Band „SOS aus der Tiefe“ ist es eine Flaschenpost mit einem Hilferuf, festgebunden an einem Seil, das in die Tiefe führt, die Rick, Emilio und Ava direkt in ein neues Abenteuer befördert. Zum Ende steht Blanck den Kindern Rede und Antwort und so erfährt das Publikum, dass er seit 23 Jahren Autor für Bücher und Theaterstücke ist, etwa 8 Wochen an einem einzigen Buch schreibt und sein Lieblingshaustier ein „Halbes Hähnchen“ ist. Von der Schule gibt es für die aufmerksamen Zuhörer und Zuhörerinnen einen Rick Nautilus -Band geschenkt, so dass zu Hause direkt weitergeschmökert werden kann.

Helau und Alaaf beim bunten Winterfest

Es war anders als gewohnt. Aber immerhin war mal wieder richtig was los bei uns! Die Grundschule Sittensen feierte klassenintern das allseits beliebte Winterfest. Sämtliche Tiere, Polizisten, Hexen, Gespenster, Prinzessinnen und Superhelden tummelten sich in der Schule. Die Klassenräume waren Tage zuvor schon bunt geschmückt und dekoriert und sorgten neben allerhand Naschwerk, cooler Musik und so mancher Spielidee für gute Stimmung. Es wurde getanzt, gemalt und gespielt. Für die größeren Schüler und Schülerinnen war auch der eine oder andere „Kinofilm“ dabei. Zum Auspowern konnten sich alle Klassen in die Turnhallen „einmieten“. Dort stand ein toller Parcours bereit, der den Kindern Geschick, Ausdauer und Kraft abverlangte. Und so kämpften sich Ladybug, Harry Potter und Elsa vereint durch und über die Hindernisse.

Trommeln und Singen statt Corona-Frust

Corona hat uns weiter fest im Griff und so fielen auch in der vergangenen Adventszeit wieder Backaktionen, Theaterbesuche und Weihnachtsfeiern ins Wasser. An einem kleinen, aber besonders schönen Projekt konnten wir jedoch festhalten: Trommelapplaus. Bis zuletzt bangten die Kolleginnen, ob diese musikalischen Tage stattfinden konnten. Doch dann: Grünes Licht!

Zwar in abgespeckter Form und dieses Mal auch nur für die Erst- und Zweitklässler, brachte Bernhard Heitsch wieder einmal seine afrikanischen Trommeln mit nach Sittensen in die Turnhalle der Grundschule und ermöglichte den Kindern und Lehrkräften ein kurzweiliges Mini-Projekt. Heitsch erzählte, mit Hilfe der musikalischen Darbietungen der Kinder, die Geschichte der kleinen Trommel „Djembe“, die in Sittensen zu einer großen Trommel heranwachsen wollte. Mit Begeisterung und Freude trommelten und sangen sich unsere jüngsten Schüler und Schülerinnen den Corona-Frust an diesem Vormittag einfach von der Seele. Nur die Trennung zwischen den Klassen und der Mundschutz erinnerten uns immer wieder kurz. Dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Wir bedanken uns bei Bernhard Heitsch mit einem gedanklichen Trommelapplaus!

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