Soziales Lernen an unserer Schule
Soziales Lernen -gestärkt miteinander durchs Schulleben
Soziales Lernen begleitet unsere Kinder durch die gesamte Grundschulzeit und ist ein fester Bestandteil unseres Schulprogramms und damit ein wichtiger Teil unseres Schulalltags.
An der Grundschule Sittensen lernen Kinder nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen.
Sie lernen auch:
💛 miteinander umzugehen
💛 Konflikte zu lösen
💛 Verantwortung zu übernehmen
💛 anderen zuzuhören
💛 sich selbst und andere wertzuschätzen
Dabei greifen wir in den einzelnen Jahrgängen unterschiedliche Themen und Projekte auf, die altersgerecht aufeinander aufbauen. Schon in den ersten Schuljahren lernen die Kinder mit Lubo wichtige Regeln des Zusammenlebens, den respektvollen Umgang miteinander und das Lösen von Konflikten. Die „Giraffensprache“ der Gewaltfreien Kommunikation hilft dabei, Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und Konflikte friedlich zu klären.
Ein wichtiger Bestandteil unseres sozialen Lernens sind regelmäßige Gesprächsformen wie der Klassenrat. Hier lernen die Kinder, ihre Meinung einzubringen, zuzuhören, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für die Klassengemeinschaft zu übernehmen. Auch unsere Klassensprecher*innen und der Schülerrat stärken demokratisches Handeln und Mitbestimmung im Schulalltag.
Weitere Projekte wie Ubuntu, „Geheimsache Igel“, das Buddy-Programm, Vorurteilsprävention durch „PARTS“ oder gemeinsame Aktionen innerhalb der Schule unterstützen die Kinder dabei, Selbstbewusstsein, Empathie, Toleranz und soziale Verantwortung zu entwickeln. Unsere Buddys und Schulsanitäter*innen übernehmen zudem Verantwortung für andere Kinder und helfen aktiv im Schulalltag mit.
Soziales Lernen findet bei uns nicht nur in einzelnen Projekten statt, sondern prägt das tägliche Miteinander in Unterricht, Pausen, Ganztag und Schulleben.
💙 Soziales Lernen passiert jeden Tag
Soziales Lernen findet nicht nur in einzelnen Unterrichtsstunden statt.
Es steckt:
🔹 im Unterricht
🔹 in den Pausen
🔹 im Ganztag
🔹 in gemeinsamen Projekten
🔹 in Gesprächen und Konflikten
🔹 im täglichen Miteinander unserer Schulgemeinschaft
Denn wir möchten, dass unsere Schule ein Ort ist, an dem Kinder fröhlich, gesund und stark durch die Grundschulzeit gehen können.
Damit das gut gelingen kann, haben wir gemeinsam Schulregeln für ein gutes Miteinander vereinbart.
Legende in alphabetischer Reihenfolge:
Ampelsystem:
Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass sich alle Schüler*innen respektvoll verhalten sowie diszipliniert und aufmerksam im Unterricht mitarbeiten wollen. Es gibt jedoch Situationen, in denen Mädchen wie Jungen die eigenen Vorsätze vergessen und gegen bestehende Regeln verstoßen. An dieser Stelle wollen wir ansetzen und mit Hilfe des „Ampel“-Systems (grün – gelb – rot) im Unterricht deutliche Grenzen setzen.
Buddy:
Buddy bedeutet ‚Kumpel‘ (Freund). Buddys sind Kinder aus den dritten und vierten Klassen. Sie tragen neongelbe Westen, auf denen „BUDDY“ steht und übernehmen besondere Aufgaben in den Pausen. Sie sind Helfer*innen für alle Kinder und möchten, dass es allen an der Schule gut geht. Sie erinnern auch an die Schulregeln.
Das Gremium besteht aus ausgelosten freiwilligen Buddys, die sich ab und zu mit den Coaches treffen. Sie stellen Bewährtes auf den Prüfstand, sammeln und entwickeln neue Ideen, um unsere Schule zu verbessern.
Sanitäter*innen helfen in den Pausen auf den Schulhöfen, wenn sich ein Kind weh getan oder verletzt hat oder bei Nasenbluten.
Folgeschulen:
KGS (Sittensen, Kooperative Gesamtschule), St. Viti (Zeven, Gymnasium), Eichenschule (Scheeßel, staatlich anerkanntes Gymnasium in freier Trägerschaft), Fintau Schule Lauenbrück (Haupt- und Realschule), IGS Zeven (Integrierte Gesamtschule)
Ganztag:
Halbjahresweise können die Kinder an einzelnen Tagen von 13:00-15:15 Uhr für das Mittagessen in der Mensa, die betreuten Hausaufgaben und unterschiedlichste Angebote angemeldet werden.
Geheimsache Igel:
‚Geheimsache Igel‘ist ein Gewalt-Präventionsprojekt zur Stärkung des Selbstbewusstseins (eingebunden in das Soziale Lernen).
Giraffensprache (GFK – Gewaltfreie Kommunikation):
Die gewaltfreie Kommunikation (GFK) bietet die Möglichkeit, bei Konflikten respektvoll miteinander umzugehen. Die Schüler*innen lernen, wie man anhand von vier einfachen Schritten einen Konflikt lösen kann. Die sogenannte Giraffensprache, die dabei angewandt wird, wirkt im besten Fall auch über die Schule hinaus.
gelbe Füße:
Die gelbdn Füße stehen für einen sicheren Schulweg. (Üben Sie rechtzeitig mit Ihrem Kind, wie es Risiken und Gefahren auf dem Schulweg erkennt und vermeidet.) Die gelben Fußstapfen weisen an vielen Stellen darauf hin, wo die Kinder gefahrenreduziert die Straße überqueren können. Sie werden vor Schuljahresbeginn von Mitarbeitern*innen der Schule aufgetragen.
Hand in Hand:
Das Projekt „Hand in Hand“ hat das Ziel, den Übergang von den Kitas in die Grundschule der zukünftigen Grundschulkinder zu erleichtern. In der Zeit zwischen Ostern bis zum Beginn der Sommerferien besuchen die Kinder einige Male die Grundschule.
PARTS:
PARTS ist ein Vorurteilspräventionsprojekt, das in den 4. Klassen durchgeführt wird.
„Programm zur Förderung von Akzeptanz, Respekt, Toleranz und sozialer Kompetenz“
Klassenrat:
Der Klassenrat ist eine regelmäßig stattfindende Gesprächsrunde innerhalb einer Schulklasse. In dieser beraten, diskutieren und entscheiden die Kinder gemeinsam und selbstständig – im Idealfall mit wenig oder ohne Unterstützung der Lehrkraft – über aktuelle Themen, Situationen und Regeln innerhalb ihrer Klasse.

