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Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit an der Grundschule Sittensen

Seit dem Schuljahr 2015/2016 stehe ich, Annika Hinck, den Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern als Sozialarbeiterin mit verschiedenen Angeboten zur Verfügung. Mein Hauptarbeitsort ist der Ausguck, der Raum, in dem sowohl Streitschlichtung, wie auch Soziales Kompetenztraining und Einzelberatungen stattfinden und der darüber hinaus als Trainingsraum genutzt wird.

Annika Mehrkens

Annika Hinck

Streitklärung

Die Streitschlichtung ist ein wichtiger und nicht kleiner Punkt der Schulsozialarbeit. Insbesondere zwischen den Stunden kommt es häufig zu Konflikten, bei deren Aufklärung die Kinder Hilfe bedürfen. Im Ausguck bekommt jedes beteiligte Kind die Chance, die eigene Sicht auf den Konflikt darzulegen, bevor gemeinsam überlegt wird, wie der Konflikt gelöst werden kann. Es wird herausgearbeitet, wie es zu dem Konflikt kam und wie die Beteiligten beim nächsten Mal besser reagieren können, um das Aufkommen eines Konfliktes zu vermeiden oder diesen sachlich und ruhig klären zu können.

 

Trainingsraum

Das Trainingsraum-Konzept basiert auf der Annahme, dass jedes Kind das Recht hat, in der Schule ungestört zu lernen und dass jede Lehrkraft das Recht hat, störungsfrei zu unterrichten. Um dies umsetzen zu können, haben Kinder, welche merken, dass es ihnen in der jeweiligen Situation schwerfällt, sich zu konzentrieren und an die Klassenregeln zu halten, die Möglichkeit mit Einverständnis der Lehrkraft freiwillig im Ausguck weiterzuarbeiten. Gelingt es Kindern auch nach wiederholter Ermahnung und Hinweis auf die Störung für Mitschüler und Lehrkraft nicht, sich an die Klassenregeln zu halten, so werden sie in den Ausguck geschickt. Dort wird dann besprochen, warum das Kind geschickt wurde und gemeinsam mit dem Kind reflektiert, wie es alternativ hätte handeln können und sich in Zukunft verhalten will. Anschließend halten die Kinder der 2.-4. Klasse den Grund ihres Kommens, ihre Zielsetzung und wie sie diese erreichen wollen, auf einem vorgefertigtem Arbeitsblatt fest, welches sie am Stundenende bei der Lehrkraft, die sie geschickt hat vorzeigen. Bei jedem unfreiwilligen Ausguckaufenthalt erhält das betreffende Kind einen Stempel mit Notiz über den Grund des Ausguckaufenthaltes in sein Mitteilungsheft, um eine direkte Information der Eltern zu gewährleisten.

 

Ansprechpartner bei Redebedarf

Weiterhin stehe ich den Kindern als Gesprächspartnerin zur Verfügung, um sie bei persönlichen Fragen, Problemen oder Unsicherheiten zu beraten und zu unterstützen. Für viele Kinder ist es wichtig, die Dinge, welche sie gerade bedrücken, einmal mit einer außenstehenden Person zu besprechen, von der sie wissen, dass diese ihnen zuhört und nichts weitersagen darf, sofern sie dies nicht erlauben. Die Themen der Kinder sind vielfältig, haben jedoch gemeinsam, dass sie die Kinder oftmals belasten, bis dahin, dass es zu einer Beeinträchtigung der Konzentration und Spielfreude der Kinder kommen kann.

Darüber hinaus stehe ich selbstverständlich auch den Eltern als Ansprechpartnerin zur Verfügung, wenn Beratungswünsche oder Gesprächsbedarfe bestehen.

 

Soziales Kompetenztraining

In den Gruppenstunden des Sozialen Kompetenztrainings (kurz SKT) geht es um die Förderung von Identitätsentwicklung, sozialer Wahrnehmung, sowie von Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit. Die Schülerinnen und Schüler sollen in festen Kleingruppen Erfahrungen sammeln, vertiefen und neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten erlernen und ausprobieren können.

Vorgeschlagen werden die teilnehmenden Kinder von den Klassenlehrkräften. Für eine Teilnahme am SKT bedarf es der Zustimmung der Eltern. Das Angebot fließt nicht in die Leistungsbewertung ein und ist unentgeltlich.