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Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit an der Grundschule Sittensen

Sebastian Faltermann                Carolin Hendrich

„Als Schulsozialarbeiter möchten wir gerne Ansprechpartner für alle Beteiligten des Schulalltages sein!“

Wir sind  Sebastian Faltermann und Carolin Hendrich und seit Februar 2019 bzw. 2022  Teil der Grundschule Sittensen.

Unsere Aufgabe ist es Schülerinnen und Schüler in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern. Darüber hinaus sind wir Ansprechpartner in schulischen Problemlagen und beraten sowohl Lehrkräfte, als auch Eltern. 
Unser Hauptarbeitsort ist der „Ausguck“, der Raum, in dem sowohl Streitschlichtung, wie auch Soziales Kompetenztraining und Einzelberatungen stattfinden und der darüber hinaus als Trainingsraum genutzt wird.

Gerne beraten wir Sie als Eltern in Erziehungsfragen und bei persönlichen oder sozialen Problemen. Je nach Thema vermitteln wir auch in andere passende Hilfsangebote.

Alle Gespräche unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht! Die Angebote der Schulsozialarbeit sind freiwillig. 

Trainingsraum

Das Trainingsraum-Konzept basiert auf der Annahme, dass jedes Kind das Recht hat, in der Schule ungestört zu lernen und dass jede Lehrkraft das Recht hat, störungsfrei zu unterrichten. Um dies umsetzen zu können, haben Kinder, welche merken, dass es ihnen in der jeweiligen Situation schwerfällt, sich zu konzentrieren und an die Klassenregeln zu halten, die Möglichkeit mit Einverständnis der Lehrkraft freiwillig im Ausguck weiterzuarbeiten. Gelingt es Kindern auch nach wiederholter Ermahnung und Hinweis auf die Störung für Mitschüler und Lehrkraft nicht, sich an die Klassenregeln zu halten, so werden sie in den Ausguck geschickt. Dort wird dann besprochen, warum das Kind geschickt wurde und gemeinsam mit dem Kind reflektiert, wie es alternativ hätte handeln können und sich in Zukunft verhalten will. Anschließend halten die Kinder der 2.-4. Klasse den Grund ihres Kommens, ihre Zielsetzung und wie sie diese erreichen wollen, auf einem vorgefertigtem Arbeitsblatt fest, welches sie am Stundenende bei der Lehrkraft, die sie geschickt hat, vorzeigen. Bei jedem unfreiwilligen Ausguckaufenthalt erhält das betreffende Kind einen Stempel mit Notiz über den Grund des Ausguckaufenthaltes in sein Mitteilungsheft, um eine direkte Information der Eltern zu gewährleisten.

Ansprechpartner bei Redebedarf

Weiterhin stehen wir den Kindern als Gesprächspartner zur Verfügung, um sie bei persönlichen Fragen, Problemen oder Unsicherheiten zu beraten und zu unterstützen. Für viele Kinder ist es wichtig, die Dinge, welche sie gerade bedrücken, einmal mit einer außenstehenden Person zu besprechen, von der sie wissen, dass diese ihnen zuhört und nichts weitersagen darf, sofern sie dies nicht erlauben. Die Themen der Kinder sind vielfältig, haben jedoch gemeinsam, dass sie die Kinder oftmals belasten, bis dahin, dass es zu einer Beeinträchtigung der Konzentration und Spielfreude der Kinder kommen kann.

Soziales Kompetenztraining

In den Gruppenstunden des Sozialen Kompetenztrainings (kurz SKT) geht es um die Förderung von Identitätsentwicklung, sozialer Wahrnehmung, sowie von Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit. Die Schülerinnen und Schüler sollen in festen Kleingruppen Erfahrungen sammeln, vertiefen und neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten erlernen und ausprobieren können.

Vorgeschlagen werden die teilnehmenden Kinder von den Klassenlehrkräften. Für eine Teilnahme am SKT bedarf es der Zustimmung der Eltern. Das Angebot fließt nicht in die Leistungsbewertung ein und ist unentgeltlich.

Des Weiteren wird das Sozialkompetenztraining Ferdi in Klasse 1 von den Schulsozialarbeitern durchgeführt.